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Ala ny KIRINDY

Der Kirindy Wald repäsentiert das Kernstück eines 2007 eingerichteten Schutzgebiets (AP Menabe Antimena) im zentralen westlichen Madagaskar. In diesem Wald befindet sich ein madagassisches Ökotourismusprojekt, und das Deutsche Primatenzentrum unterhält dort seit 1993 eine Forschungsstation, an der deutsche und madagassische Studenten und Forscher das Verhalten und die Ökologie von Lemuren und anderen Wirbeltieren untersuchen.

Da der Schutzstatus nicht effektiv kontrolliert werden kann, nutzen die Bewohner der angrenzenden Gemeinden diesen Wald zunehmend, um Bau- und Brennholz zu entnehmen, und um zu jagen. An seinen Randgebieten wird der Kirindy Wald zudem zunehmend durch Brandrodung zerstört, und die letzten Palisanderhölzer werden illegal geschlagen.

 

 

Die Familien leben in den umliegenden Gemeinden leben zum Großteil in einfachen Hütten aus Lehm und Holz. Es gibt praktisch keine Elektrizität oder andere öffentliche Infrastrukturen wie Müllabfuhr, Heizung, Wasser- oder Abwasserversorgung. Die einheimischen Bewohner leben vor allem vom Anbau von Mais, Erdnüssen und Maniok, die auf dem lokalen Markt im 50 km entfernten Morondava verkauft werden.

Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt, das zudem seit Jahren in einer politischen und wirtschaftlichen Krise steckt, durch die sich die Situation von weiten Teilen der Bevölkerung zusätzlich verschlechtert. Die Landbevölkerung im Süden und Westen des Landes gehört seit jeher zu den Ärmsten der Armen. Durch diese Umstände ergeben sich Probleme für die Bewohner und ihren Lebensraum, aber auch für den Fortbestand des Kirindy Waldes, denen sich Longon’i Kirindy e.V. annehmen möchte.

 
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